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Verhinderte Nobelpreisträger (Teil 7): Vincenz Czerny, Gesellschaft der Ärzte

Verhinderte Nobelpreisträger, Teil 7

Vincenz Czerny – der erfolgreiche Nobelpreisnominator ging selbst leer aus

Von Daniela Angetter und Nils Hansson

Vincenz Czerny (1842–1916), der Chirurg, der zunächst eigentlich keiner sein wollte, gilt heute als Pionier bahnbrechender Operationstechniken, wie der vaginalen Hysterektomie oder der mehrjährigen Prostatektomie, aber auch bei der Behandlung von Hernien. Im Laufe seines Lebens wandte er sich mehr und mehr der Krebsforschung zu und kann zurecht als einer der Väter der interdisziplinären Karzinomtherapie bezeichnet werden. Sein Name fand mit den Begriffen Czerny-Fasszange, Czerny-Operation, auch bekannt als Cholecystopexy, mit der Czerny᾽schen Pfeilernaht oder der Czerny-Leopold-Methode Eingang in die medizinische Terminologie.

Darüber hinaus prägte Czerny in den ersten 15 Jahren die Geschichte des Nobelpreises als eifriger Nominator entscheidend mit. Nicht weniger als sieben der von ihm vorgeschlagenen Kandidaten erhielten tatsächlich den Nobelpreis. Czerny selbst wurde dreimal nominiert, ging aber wie viele andere Chirurgen in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts leer aus.

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Freud