Karl Goldhamer gelang nach dem „Anschluss“ die Flucht nach Havanna, wo er als Dozent am Mercedes Hospital tätig war. Ab 1940 arbeitete er als Radiologe am St. Mary’s Hospital in Quincy, ab 1947 am Valley Hospital in Van Nuys. 1948 wechselte er zum Health Department in Los Angeles.
Goldhamer hielt gemeinsam mit Julius Tandler am 6. 5. 1932 einen Vortrag vor der Ges. d. Ärzte zum Thema "Röntgenologie in der Anatomie" und am 9. 2. 1934 alleine zum Thema "Osteodystropia fibrosa unilateralis".
Gabriele Mauthe, Michael Doppelhofer, Susanne Blumesberger, Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft, K. G. Saur Verlag, München 2002, S. 444