Der aufgrund seiner jüdischen Herkunft nach dem „Anschluss“ verfolgte Rudolph Stephan Hoffmann starb 1939 an einem bis jetzt unbekannten Ort. Hoffmann war nicht nur von seiner Ausbildung her Arzt, sondern auch Musikschriftsteller und Musikkritiker. Des Weiteren trat er auch als Komponist und Librettist in Erscheinung und war Dirigent des Philharmonischen Chores und der Wiener Singakademie. Er floh 1938 nach Palästina und verstarb am 28.10.1938 in Tel Aviv.
Hoffmann hielt am 15.5. 1931 einen Vortrag vor der Ges. d. Ärzte zum Thema "Thrombose der Vena cava inferior".
Text: Josef Hlade; Hermann Zeitlhofer
Martin Eybl, Art. „Hoffmann, Rudolph Stephan“, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002707f ;Dr. Rudolf Stephan Hoffmann, Neue Musik-Zeitung 46. Jg., Heft 5, Dezember 1924
https://dx.doi.org/10.1553/0x0002707f