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Gesellschaft der Ärzte in Wien, Billrothhaus, Gesellschaft der Ärzte

Berliner Max

Geb. am: 24.09.1883

Mitgliedschaftsnummer 57
Adresse (von Karteikarte) Opernring 8, 1010 Wien
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Stellung und Titel
(laut Karteikarte)
Direktor des Parksanatorium Hütteldorf-Hacking, Direktor des Sanatoriums Westend in Purkersdorf, Medizinalrat
Fachrichtung Innere Medizin
Eintrittsjahr 1913
Verfolgungsgrund aufgrund jüdischer Herkunft
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Biografie

1883 in der Bukowina geboren kam Berliner zum Studium der Medizin nach Wien. Danach war er zunächst an der Univ.klinik für Kinderheilkunde tätig und als Sekundararzt am Wilhelminenspital. 1912 wurde er Chefarzt am Parksanatorium Purkersdorf und übernahm auch die Geschäftsführung desselben. Ab 1936 war er Chefarzt und Geschäftsführer des Sanatoriums Hütteldorf-Hacking, das arisiert wurde. Berliner wurde verhaftet. Die Enthaftung gelang durch den Einsatz eines hohen Polizeioffiziers, der sein Patient gewesen war. Mit Hilfe des Königs von Jugoslawien konnte er mit Frau und Sohn nach Jugoslawien ausreisen. Nach einigen Monaten Weiterreise nach Südfrankreich und schliesslich nach England, wo Berliner wieder als Arzt tätig war. nach Kriegsausbruch internierten in die Briten in Bombay/Indien. 1941 konnte er von dort in die USA ausreisen. Seine zweite Frau Lilian, die das KZ Auschwitz überlebt hatte, veröffentlichte 2009 die Familiengeschichte in Buchform: "And The Month Was May. A Memoir". Text: Hermann Zeitlhofer Für Berliner übermittelt Fischer keine Vorträge in der Gesellschaft der Ärzte in Wien.

Quellen
Walter Mentzel, Berliner, Max – Chefarzt im Sanatorium Purkersdorf, Hietzing und Perchtoldsdorf, NS-Verfolgter, in: Van Swieten Blog 2023-
https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=42165.