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Alte Ärzte-Bibliothek Am Steinhof, Gesellschaft der Ärzte

Alte "Ärzte-Bibliothek der Wiener Landes- Heil- und Pflegeanstalt für Geistes- und Nervenkranke Am Steinhof"

Die Gesellschaft der Ärzte in Wien hat im Herbst 2025 vom Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) den historischen Buchbestand der alten "Ärzte-Bibliothek der Wiener Landes- Heil- und Pflegeanstalt für Geistes- und Nervenkranke Am Steinhof" als Schenkung übernommen.

Die wohl bedeutendste erhaltene historische Psychiatrie-Bibliothek Österreichs hat ihre Ursprünge in den 1870er Jahren als ärztliche Handbibliothek der damaligen „Niederösterreichischen Landesirrenanstalt“ auf dem Brünnlfeld und wurde 1907 in die neue eröffnete Landes- Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof übersiedelt, wo sie fortan als „Anstaltsbibliothek“ diente.

Der heutige Bestand der historischen Bibliothek umfasst 1.250 Bücher und 14 Zeitschriften (zu insgesamt 420 Bänden) mit einem Erscheinungszeitraum der Werke zwischen 1798 und der Mitte des 20. Jahrhunderts. Ein genaues Verzeichnis der Bestände der Bibliothek finden Sie hier zum Download:

Liste der Buch- und Zeitschriftenbestände der Alten Ärztebibliothek der Wiener Landes-Heil-und-Pflegeanstalt für Geistes- und Nervenkranke „Am Steinhof“

Gegen Terminvereinbarung (per email an: hermann.zeitlhofer@billrothhaus.at) ist die Bibliothek für die Forschung zugänglich.

Die wertvolle Bibliothek wurde in den Bestand der Bibliothek der Gesellschaft der Ärzte in Wien übernommen, aber als abgeschlossene zusammengehörige Einheit separat im Büchermagazin der Gesellschaft der Ärzte in Wien unter den Regalnummern N001 – N004 (Bücher) und N004 – N008 (Zeitschriften) aufgestellt.

Zur Entstehungsgeschichte und zur historischen Bedeutung der Bibliothek steht der folgende wissenschaftliche Artikel zum Download zur Verfügung:

Eberhard Gabriel, Was wollte man vor 100 Jahren an psychiatrischer Literatur zur Hand haben? Zum Bestand niederösterreichischer Anstaltsbibliotheken um 1900, in: Holdorff B. und Kumbier E. (Hrsg): Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde, Band 17 (2011), S. 102-206.

Für die überaus wertvolle Unterstützung sei den beiden ehemaligen Ärztlichen Direktoren des Psychiatrischen Krankenhauses, Univ. Prof. Dr. Eberhard Gabriel und Dr. Marion E. Kalousek (und ihrem Team), ganz herzlich gedankt!